Aktuelles
25. August 2009 | 14:34 Uhr
Noch drei Tage bis zur Weltpremiere
Am Freitag ist in der alten Lokremise in Buchs Premiere zum Elvis-Musical «Heartbreak Hotel». Für das Premieren-Wochenende sind noch diverse freie Plätze vorhanden. Alle mit tollem Überblick auf die Bühne.
Die Music Productions Werdenberg mit Präsident Peter Kuster, Regie und Mitwirkende informierten über den Stand der Dinge hinsichtlich der Weltpremiere. «Wir sind auf Kurs», sagte Regisseur Kuno Bont. Dies hindere ihn aber nicht daran, noch bis zum Schluss an Details zu feilen. Dieser Leistungswille sei bei allen Beteiligten zu spüren. «In den letzten zwei Wochen wurde jeden Tag geprobt. Dass diese intensive Vorbereitungsphase mit einem Team, das neu zusammengefunden hat, so gut ablief, freut mich sehr», so Bont. Die Lokremise scheint eine Traumdomizil für das Musical zu werden. Auch akustisch? Florian Heeb, der musikalische Leiter, grinste und sagte: «Der Raum hatte ursprünglich die Akustik einer Badewanne. Es war eine enorme technische Herausforderung, einen guten Ton hinzubekommen.» Er verweist auf das rund 1,5 Tonnen schwere Tonequipment, das auf der Tribüne steht und einen perfekten Sound garantiert. Florian Heeb verspricht eine «hervorragende Akustik». Sind erst einmal die Publikumsplätze voll besetzt, werde auch der Klang gedämpft. Je mehr Zuschauer das Musical besuchen, desto besser wird es also tönen.

Mit Buffet einstimmen
Jeweils ab 18.30 Uhr können sich die Gäste des Musicals mit dem «American Buffet» oder anderen Snacks auf die Vorstellung einstimmen. Der Partyservice «La Culina» serviert im grossen Verpflegungszelt vor der Lokremise typisch amerikanische Speisen. Das American Buffet kann online oder noch vor Ort gekauft werden. Ebenso können sich die Gäste mit weiteren, kleineren Snacks verköstigen.
19. August 2009 | 12:53 Uhr
Von Kopf bis Fuss im Elvis-Style
Dafür, dass am Elvis-Musical «Heartbreak Hotel» Kleider Leute machen, sorgt Agnes Faisst. Viele der Kostüme, welche die Protagonisten des Musicals tragen werden, mussten aufgrund des modernen Stückes eingekauft, andere gar selber genäht werden. Besonders gespannt darf man sein, wie die Fantasiefiguren aussehen werden.
Einfach war es für Agnes Faisst nicht, die Mitwirkenden des Elvis-Musicals einzukleiden. «Dass das Elvis-Musical «Heartbreak Hotel» ein modernes Stück ist, stellte uns vor eine Herausforderung.» Die Geschäftsführerin streifte durch die Räume des Kostümverleihs Jäger in St.Gallen. 1881 von Franz Jäger, dem damaligen Schneider am Stadttheater gegründet, stattete der Kostümverleih bisher vor allem Mitwirkende von Operetten und Opern aus.
90 Prozent neue Kleider
Hier ist ein grosser Fundus von historischen, allegorischen und komischen Kostümen bis ins Jahr 1920 zu finden. Im Elvis-Musical ist aber Mode der 50er-Jahre gefragt. 90 Prozent aller Kostüme, die am Musical getragen werden, sind deshalb neu, viele von Agnes Faisst und ihren Mitarbeiterinnen selber genäht. «Zum Glück sind zum Beispiel Kostüme mit grossen Punkten auch heute wieder in», lacht die gebürtige Vorarlbergerin aus dem Bregenzerwald.
Das Gesamtbild muss stimmen
Wählt Agnes Faisst ein Kostüm für eine Sängerin oder einen Sänger aus, geht sie auf deren Persönlichkeit ein. Sie beachtet aber auch das Bühnenbild und das Licht. Von der richtigen Haarfarbe über die Kette bis hin zu den Strümpfen muss alles passen. Allein die zehn Musical-Dancer wechseln während der Aufführung neunmal die Kleider. Faisst identifiziert sich mit jedem der Kleider: «Es sind sowohl beim Auftritt von Elvis wie auch beim kurzen Auftritt der Luisa viele Gedanken im Spiel.» Und schliesslich muss das Gesamtbild stimmen.
Platz für Kreativität
Besonders kreativ durfte Agnes Faisst bei der Kleiderwahl der Fantasiefiguren «Up» und «Down» sowie «Left» und «Right» sein. Wie diese schliesslich gekleidet sein werden, will sie nicht verraten: «Da soll sich das Publikum überraschen lassen.» Agnes Faisst war in verschiedensten Rollen, sei es als Gewandmeisterin am Theater für Vorarlberg, bei der Bregenzer Festspielen als Requisitenmeisterin oder als Kostümbildnerin für Operetten, Opern, Schauspiel, Musical, Film, hinter der Bühne, anzutreffen. Selber den Schritt auf die Bretter wagen, die die Welt bedeuten, will sie nicht: «Die Arbeit hinter der Bühne fasziniert mich auch nach 25 Jahren noch wie am ersten Tag.»
19. August 2009 | 12:50 Uhr
Schwitzen für die Weltpremiere
In zehn Tagen ist Weltpremiere des Musicals «Heartbreak Hotel». Nicholas Young verkörpert darin Elvis Presley, den King of Rock’n’Roll. Dabei bereitet er sich nicht nur bei den Proben in der alten Lokremise in Buchs auf die Welturaufführung vor.
Seit bald 20 Jahren ist Nicholas Young als «The Soul of Elvis» auf ständiger Mission, die Werke und das Erbe des King of Rock’n’Roll, des grössten Sängers und Entertainers des letzten Jahrhunderts, zu ehren und zu preisen. Trotzdem musste er in den letzten Wochen hinsichtlich der Weltpremiere vom 28. August hart proben. Die Sprechrollen erlernte er indem er seine Rolle zuerst handschriftlich herausschrieb. Danach konnte er sie so gut wie auswendig. Er las sich die Texte seines Managers «Colonel» Tom Parker oder seiner Jugendfreundin Magdalena vor, um sich das ganze Stück einzuprägen.
«Toller Ort für das Musical»
Neben der Sprechrolle gab es aber auch Lieder zu lernen, die er zwar kannte, aber bisher nicht in seinem Repertoire hatte, oder Bewegungen einzustudieren. Nachdem er die erste Zeit zusammen mit Regisseur Kuno Bont und den Regieassistentinnen Ana Castaño Almendral und Elena Colaianni in der Lokremise übte, wird seit gut zehn Tagen das ganze Stück täglich mehrmals durchgegangen. Dabei steht Nicholas Young bis zu acht Stunden pro Tag in der Lokremise. Er fühlt sich wohl dabei: «Es ist ein toller Ort und es ist spannend zu sehen wie Tribüne und Bühne erstellt und ausgebaut werden.»
Sport für die Konzentration
Nicholas Young ist in Heidelberg aufgewachsen und wohnt heute in Berlin. In seiner ersten Zeit in der Schweiz lernte er unsere Region kennen. Er entspannte sich am Voralpsee oder ging im Walensee schwimmen. Die letzten Tage vor der Welturaufführung wird der Zeitplan enger. Neben Proben und Interviews versucht Nicholas Young aber, sich mit Sport fit zu halten. Schon Elvis war Bewegung wichtig. Er spielte Football und betrieb später Karate. Mit seiner Crew spielte er Squash und baute 1975 gar eine Squashhalle. Die grosse Leidenschaft von Nicholas Young ist das Wandern. Dazu ist er allerdings noch nicht gekommen, seit er sich auf das Musical vorbereitet. Dafür hält er sich mit Joggen, Radfahren, Schwimmen und mit Training im Enggist Medical Fitness in Buchs fit. Die schöne Natur des Werdenbergs und Liechtensteins animiert ihn vermehrt dazu, sich zu bewegen: «Eine gute körperliche Verfassung ist sehr wichtig und hilft mir, mich während des ganzen Musicals 100 Prozent zu konzentrieren.»
11. August 2009 | 08:18 Uhr
Julia Hagne ist zurück
Die in Ruggell aufgewachsene Grabserin spielt im Musical „Heartbreak Hotel“ Julia Hagne reist für ihren Beruf um die halbe Welt. Jetzt ist Sie erstmals in der Schweiz zu sehen.
Sie spielt im Musical „Heartbreak Hotel“ Magdalena, die Jugendliebe von Elvis. Um die Musik zu ihrem Beruf zu machen, zog Julia Hagne als 16-jähriges Mädchen nach Schweden und bildete sich später in London weiter. Seit Kurzem ist sie wieder vermehrt bei ihren Eltern am Tschessweg in Grabs anzutreffen. Erstmals singt sie in einer Schweizer Produktion mit. Sie sitzt im Garten und blickt in die Ferne: „Ich werde die fröhliche, unbeschwerte Seelenfreundin von Elvis darstellen. Eine Person, die aber auch sehr verletzlich und melancholisch sein kann.“ Magdalena ist diejenige Person, die Elvis am intensivsten kennt. Kennengelernt hat sie ihn eben erst, bei den ersten Proben zum Elvis-Musical „Heartbreak Hotel“, das am 28. August Weltpremiere feiert. „Wir verstehen uns gut“, erzählt sie. Überhaupt freut sich Julia Hagne auf die Zusammenarbeit mit der ganzen Musical-Crew: „Das Musical wächst jetzt von Tag zu Tag. Wir werden müde sein, von den langen Arbeitstagen, doch wenn die Premiere vor der Tür steht, werden die Gefühle wieder Purzelbäume schlagen.“ Die junge Frau spricht aus Erfahrung. Denn es ist nicht das erste Musical, in dem Julia Hagne mitspielt. Ihr Musicaldebüt gab sie in der Värmlandsopera in Karlstad (Schweden) als Paquette in Leonard Bernsteins „Candide“. Die Musical-Ausbildung genoss die Werdenbergerin in London. Sie hatte bereits verschiedene Arrangements, zum Beispiel sang sie Backvocals für den „Lucky Man“ Greg Lake. Ihr erstes eigenes Album „Little Miracles“ gab Julia Hagne zusammen mit Richard Darbyshire und Lisa Stansfield heraus.
Arbeit an der zweiten CD
„Eigentlich wohne ich in Grabs“, erzählt Julia Hagne: „Aber ich muss dort leben, wo ich einen Job erhalte.“ Das war bis vor kurzem in Schweden. An der schwedischen Westküste schätzt sie die schöne Natur, das Meer und das damit verbundene Heimatgefühl. Zudem liebt Julia Hagne Sprachen. Sie redet und singt fliessend Schwedisch, Deutsch, Schweizerdeutsch und Englisch und fühlt sich sowohl in Schweden wie auch in England wohl. Dennoch hat sie manchmal Heimweh und überlegt sich, nach Hause zurück zu kehren. Zu Hause, das ist für sie dort, wo ihre Familie lebt, also im Werdenberg. Auch hier holt sie die Energie aus der Natur: „Wie in einem Bilderbuch entdecke ich hier immer wieder Neues. Das ist gut für die Seele und inspiriert mich in meiner Arbeit.“ Derzeit schreibt Julia Hagne neue Lieder für ihre zweite CD. Deshalb passt für sie jetzt auch das Engagement beim „Heartbreak Hotel“ Musical, einer Produktion der Music Productions Werdenberg, von deren Produktionen ihr Florian Heeb, der Leiter der Musikschule Werdenberg, schon so oft erzählt hat.
Wie auf den Leib geschnitten
Die Songs von Elvis, dem King of Rock’n’Roll, sind Julia Hagne seit langem bekannt: „Sie gefallen mir sehr gut und ich bin überzeugt, dass sie bei den Leuten gut ankommen.“ Julia Hagne wird das Publikum bei den 15 Vorführungen in der alten Lokremise in Buchs mit den Songs „I Never Loved a Man“ und „I just can’t help believing“, entzücken. Zu einem Höhepunkt der Emotionen wird ihr Duett mit Elvis zum Nr. 1 Hit der Bee Gees „Words“. „Hätte ich unter den Total 37 Songs des Elvis-Musicals wählen können, hätte ich mich genau für diese Songs entschieden“, freut sich Julia Hagne auf die Rolle im Musical „Heartbreak Hotel“, die ihr wie auf den Leib geschrieben ist.
Gute Plätze sichern
Die Handlung des Musicals ist so angelegt, dass dieses von allen Plätzen aus gut mitverfolgt werden kann. Noch sind in 12 von 15 Vorstellungen Plätze frei. Weitere Informationen unter: www.dasmusical.ch
10. August 2009 | 08:02 Uhr
Mit Elvis auf Weltpremiere eingestimmt
Das halbe Rheintal war auf den Beinen, als Tänzer und Sänger im Garten der Habsburg-Bar in Widnau am Donnerstag einen Ausschnitt aus dem Musical „Hartbreak Hotel“ zeigten. Elvis Presleys Manager „Colonel“ Tom Parker, alias Patrick Doba, verstand es ausgezeichnet, durch den wunderschönen Sommerabend zu führen, und dem Publikum das Musical näher zu bringen, das am 28. August in der Lokremise in Buchs Weltpremiere feiern wird. Die Musical-Dancers mit den beiden Widnauerinnen Sarina Sieber und Kathrin Bertényi präsentierten die zwei Stücke zum Bluessong „See See Rider“ und den Rock’n’Roll „Whole Lotta Shaking’ Going On“. Anouschka Nitzlnader, bekannt als „die schwarze Stimme Liechtensteins“, sang sich mit „Take My Hand, Precious Lord“ und als Joe Cocker mit „You are so Beautiful“ in die Herzen der zahlreichen Gäste. Höhepunkt war aber die breite Palette Elvis-Songs, die Nicholas Young, der Hauptdarsteller des Elvis-Musicals, und Patrick Doba sangen. Darunter bekannte Hits wie „In The Ghetto“ oder „Love Me Tender" Mit „Muss i denn, Muss i denn zum Städtele hinaus“ verabschiedeten sich schliesslich Elvis und Co. vom Publikum mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen ab dem 28. August anlässlich des Elvis-Musicals in Buchs.
01. Juni 2009 | 19:03 Uhr
Kunstwerk für Elvis
Kunstwerke für Elvis Die Welt-Uraufführung des Elvis Musicals «Heartbreak Hotel» vom 28. August rückt näher. Die einmalige Kulisse wird die Lokremise in Buchs bilden. Diese wird am kommenden Mittwoch mit riesigen Kunstwerken geschmückt. Künstlerin der zwei 3x5 Meter grossen Bildern ist die Liechtensteinerin Petra Risch von der Firma Petosch. Mit einer Spritzpistole, oder gemäss dem englischen Begriff mittels Airbrush, erzeugte sie mittels Druckluft einen fein dosierten Farbnebel und stellte so Kunstwerke mit makellosen Oberflächen und Farbverläufen her. Insgesamt arbeitete Petra Risch während drei Wochen an den Bildern, meist bis spät in die Nacht. «Jetzt benötige ich erst einmal ein Kappe Schlaf», lachte sie nach der Fertigstellung mit grosser Freude über das gelungene Werk, das im kleinen Kreis bereits eingeweiht wurde. Eine Herausforderung war vor allem die Höhe des Bildes, welche sie aber dank den von der VFA-Verein für Abfallentsorgung zur Verfügung gestellten Werkzeugen gut meisterte.
20. Mai 2009 | 14:05 Uhr
Plakate weisen auf das Musical hin
In der Lokremise in Buchs feiert am Freitag, 28. August das Musical «Heartbreak Hotel» von Resigseur Kuno Bont und unter der Musikalischen Leitung von Florian Heeb Weltpremiere. Ebenso nahe an den Geleisen, steht eine von rund 30 Plakatwänden, die ab dieser Woche in der gesamten Ostschweiz auf das Musical hinweisen. Die Produktion wird in einer einmaligen Atmosphäre stattfinden und auch kulinarisch werden die Gäste nach Amerika entführt. Die Plätze für eines der grössten Kulturereignisse der Region sind sehr begehrt. Der Vorverkauf ist gut angelaufen, die Premiere praktisch ausverkauft.

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